Hochwasserinitiative Erftstadt
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Einladung zum Mitmachen

Die neue Hochwasser Initiative Erftstadt hat sich als offene Bürgerinitiative aufgestellt, damit jeder, der Interesse hat, mitmachen kann. Die Termine der Treffen werden wir hier auf der Internetseite und über den Emailverteiler bekannt geben, und Neuigkeiten und Aktionen werden auf der Internetseite veröffentlicht. Protokolle, Diskussionen zwischen den Treffen und andere interne Informationen gehen über den Emailverteiler. Wer in den Emailverteiler möchte, kann eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. schreiben oder kommt zu einem Treffen, und meldet sich dann vor Ort an.

Eingeladen zum Mitmachen sind alle, die sich für den Schutz vor Überschwemmung aus Starkregen oder Hochwasser interessieren. Betroffene haben ein „Fachwissen“, das wir nutzen möchten. Je mehr sich beteiligen, desto besser können wir flächendeckende Vorschläge und Mindestforderungen erarbeiten, die wir dann als Maßstab nehmen, um die Pläne von Erftverband und Stadt bewerten zu können. Dazu werden wir uns Unterstützung von Fachleuten holen, weil es u.a. um Wassermengen und Durchflusskapazitäten geht, die wir so als Laien nicht beurteilen können.

Die nächsten Treffen sind am 7. Februar und am 7. März jeweils um 19:00 Uhr in der AWO, Dirmerzheim, Lourdesweg 3.

Geschrieben von: Rainer von Kempen
Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2023

HIE-Pressemitteilung „Hochwasser Initiative Erftstadt“ vom 25.01.2023

Die Hochwasserinitiative hat sich neu aufgestellt

Nach der Übergabe der Ergebnisse von 650 Fragebögen im letzten Jahr an die Stadt Erftstadt hat sich die Hochwasserinitiative (HIE) nun neu aufgestellt. Am 17.01.2023 war das Gründungstreffen mit einer Vereinbarung über die Organisationsform, die Richtung und die Ziele. Nun kann sich jede/r viel einfacher an den kommenden Aktionen beteiligen.

In Kontinuität sollen weiterhin die Bereiche „Hochwasserschutz“ und „Schutz vor Starkregen“ im Mittelpunkt stehen.

Erstes Ziel ist es, sich nun auf die bald stattfindenden Bürgerworkshops der Stadt Erftstadt vorzubereiten. Die Art und Weise von Schutzmaßnahmen für jeden Ortsteil sollen in der HIE besprochen werden. Es soll möglichst jeder das, was da auf die Bürger*innen zukommen wird, im Vorfeld verstehen und bewerten können. Auch soll mit weiteren Betroffenen über ihre Vorstellungen von einem notwendigen und sinnvollen Schutz geredet werden, um diese dann mit den von der Stadt vorgestellten Plänen zu vergleichen. Jeder, der sich für das Thema interessiert, ist eingeladen, mitzumachen.

Für den Starkregenschutz werden ebenfalls Interessierte und Betroffene gesucht, um die Erfahrungen in Pläne und Forderungen umsetzen zu können. Viele Bereiche sind nicht von der Erft, sondern von direktem Starkregen und einer mangelhaften Ableitung betroffen gewesen. Manche haben auch erst den Starkregen und dann das Hochwasser im Haus gehabt. Die beiden Themen sind also eng miteinander verbunden. Deshalb werden auch weiter beide Themen in der Hochwasserinitiative behandelt.

Ansprechpartner mit dem Schwerpunkt „Kanalisation und Starkregen“ ist Martin Menzerath. Er war auch schon mit federführend bei der Unterschriftenaktion Anfang August 2022, bei der 640 Unterschriften gesammelt und der Stadt übergeben wurden.

Ansprechpartner für das Thema „Hochwasser“ und Koordinator ist Rainer von Kempen, Mitautor des Buches „Stadt Sand Fluss“ über die Fluterlebnisse in Blessem-Frauenthal.

Interessierte finden die Kontaktdaten auf der Internetseite der Hochwasserinitiative oder können zu den nächsten Treffen gehen, die am 7. Februar und am 7. März jeweils um 19:00 Uhr in der AWO, Dirmerzheim, Lourdesweg 3 stattfinden.

 Hochwasser Initiative Erftstadt 17.01.2023 1

Von links nach rechts: Ulrich Eckhoff, Sonja Kleinschmidt, Sebastian Strank, Martin Menzerath, Pit Oberhofer, Thomas Schulz, Marc Bartholomies, Sebastian Blaeser, Rainer von Kempen und Hans-Peter Schmitz

Geschrieben von: Rainer von Kempen
Zuletzt aktualisiert: 28. Januar 2023

Hochwasserinitiative Erftstadt

Gemeinsam schaffen wir das:

Ein modernes Hochwasser- und Starkregen-Managementsystem

Eine Gemeinschaftsinitiative der Ortschaften

Ahrem         Gymnich
Blessem / Frauenthal Kierdorf
Bliesheim Konradsheim
Borr Köttingen
Dirmerzheim Lechenich
Erp Liblar
Friesheim Niederberg

Zuletzt aktualisiert: 14. März 2022

Presse: Vier Jahre nach der Flut

„Es gibt Resignation“

Vier Jahre ist die Hochwasserkatastrophe im Juli her. Aktuell werden Pläne für einen besseren Schutz der Stadt erarbeitet. Rainer von Kempen, Sprecher der ‚Hochwasser Initiative Erftstadt‘, ist aufmerksamer Beobachter der Entwicklungen. Im Gespräch mit Philipp Wasmund erzählt er von aktuellen Problemen und Wünschen von Betroffenen. 

Erftstadt Magazin aus dem Juli 2025

 

 

Erftstadt Magazin: Wie erleben die Erftstädter den Jahrestag der Flut?

Von Kempen: Ich glaube, dass die meisten versuchen nicht daran zu denken und nicht viele Worte verlieren wollen. Es gibt Menschen, die hatten seit der Flut fast jedes Jahr wieder Wasser im Haus. In Herrig und Liblar war es jetzt sehr schlimm. Da gibt es Resignation, dass nichts dagegen passiert.

ESM: Können Sie das verstehen? Was muss passieren?

Von Kempen: Die Menschen verstehen nicht, dass von der Stadt gerade wenig kommt. Aber es gibt tatsächlich ja nichts zu berichten. Ein Ingenieurbüro erarbeitet gerade Pläne und das ist sehr komplex und dauert. Es werden vom Land auch aktuell erst neue Starkregenkarten herausgegeben, die die Pläne beeinflussen.

ESM: Es gab Workshops und Ortsbegehungen von den Planern mit Bürgern. Wie haben Sie das erlebt?

Von Kempen: Wir haben gesehen und auch zurückgemeldet bekommen, dass die Ideen und Informationen der Bürger sehr hochwertig waren. Ich denke, das hat sehr gut funktioniert.

ESM: Wenn im nächsten Jahr die Pläne vorgestellt werden, gibt es Grund für Optimismus, dass der Schutz vor dem Wasser erhöht wird?

Von Kempen: Ich glaube schon, dass die Vorschläge einen großen Fortschritt bedeuten werden. Wenn sie umgesetzt werden, hätten wir einen guten Schutz vor einem hundertjährigen Ereignis und vielleicht etwas mehr. Einen Schutz vor einem so schlimmen Ereignis wie 2021 ist wohl nicht komplett möglich. Nur, was ich befürchte ist, dass die Pläne vielleicht nicht umgesetzt werden. Es hängt am Ende am Geld vom Land.

ESM: Sehr häufig betonen Verantwortliche, dass Schutz vor Starkregen und Hochwasser zunächst einmal Aufgabe der Hausbesitzer ist. Was sagen Sie dazu?

Von Kempen: Das stimmt einerseits, aber andererseits fällt ja auf, dass manche betroffen sind und ihr Nachbar nicht. Es liegt auch oft an Kleinigkeiten, auch an alten Bausünden. Zum Beispiel, dass es in manchen Straßen abgesenkte Bordsteine gibt. An manchen Orten wird der Mühlengraben durch Anwohner gepflegt, an anderen macht das keiner.

ESM: Wie klappt es mit der „Hochwasser Initiative Erftstadt“ in diesen Tagen des Wartens auf die Pläne?

Von Kempen: Wir sind immer noch da, informieren uns und versuchen im Gespräch zu bleiben. Aber klar, es wird der Tag kommen wo wir genau aufpassen müssen, wenn die Pläne präsentiert werden. Ich denke, es kann auch sein, dass wir die Stadt unterstützen müssen, um Druck beim Land zu machen, dass wirklich etwas passiert. Wir wollen auch weiterhin Daten sammeln, was aktuell passiert bei Starkregen in der Stadt. Das kann helfen, für unsere Rechte zu kämpfen.     

Geschrieben von: Erftstadt Magazin
Zuletzt aktualisiert: 11. April 2026

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